Schlanke § 18 KWG-Prozesse

Auswirkungen NEUE EBA-Kredit-Mindeststandards (u. a. zur Kreditwürdigkeitsprüfung) • Anforderungen des § 18a KWG • Praxistipps zur konsequenten Entschlackung der Prozesse

Die Verantwortung für die risikoorientierte Ausgestaltung des Prozesses „Bonitätsprüfung/Offenlegung“ obliegt den Instituten. Die Praxis zeigt, dass hieraus resultierende Möglichkeiten zur vertriebsorientierten Öffnung und Prozessoptimierung oftmals zurückhaltend genutzt werden und die § 18 KWG-Arbeitsanweisungen vielfach nicht oder kaum verändert werden. Im Rahmen des Seminars werden die aufsichtsrechtlichen Pflichten und Anforderungen für den § 18 KWG-Prozess aufgezeigt und konkrete praxiserprobte Hinweise für eine (prüfungssichere) Entschlackung der internen Regelungen gegeben. Ein Praxisbericht zur konsequenten risiko- und sachgerechten Nutzung von Öffnungsklauseln (Entschlackung der 18er-Anweisung um fast 50 %) sowie wertvolle Überprüfungsregeln werden dabei den Fachbereichen und der Revision an die Hand gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

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21.10.2021 Zoom 790,00 €
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Seminarthemen und Agenda

10:00 - 17:00 Uhr

Aktuelle aufsichtsrechtliche Anforderungen • Auswirkungen der NEUEN "EBA-Leitlinie Kreditvergabe/-überwachung" • § 18 KWG-Prozessprüfungen

  • Anforderungen des § 18 KWG (Erstoffenlegung, Laufende Offenlegung) unter Beachtung der Regelungen zur Gruppe verbundener Kunden – Schnittstelle zu den (neuen) MaRisk 
  • Auswirkungen NEUE EBA-Kredit-Mindeststandards (u.a. zur Kreditwürdigkeitsprüfung)
  • Gesetzliche/Aufsichtliche Anforderungen an die Ausgestaltung der § 18 KWG-Prozesse:
    - Prüfung wirtschaftlicher Unterlagen
    - Bonitätsanalyse und Prüfung der (nachhaltigen) Kapitaldienstfähigkeit
     - Häufige Mängel und identifizierte Schwachstellen
  • Anforderungen des § 18a KWG vor dem Hintergrund der Wohnimmobilienkreditrichtlinie/ImmoKWPL
  • Neue Prüffelder zu den Kreditunterlagen nach neuer ImmoKWPL-Verordnung und EBA-Vorgaben zur Bonitätsprüfung

Praxisbericht: Entschlackung und Nutzung der erheblichen Spielräume bei der vertriebs- und risikoorientierten Gestaltung der § 18 KWG-Prozesse

  • Prozess-/Vertriebserleichterungen im Firmenkundengeschäft: Konsequentere Nutzung der inzwischen weitreichenden Ermessensspielräume
    - Hinweise zur „Entschlackung“ langjähriger § 18 KWG-Teilprozesse
     - Konsequent dokumentierte Nutzung der bestehenden Ermessensspielräume
  • Erforderliche Harmonisierung mit weiteren bestehenden Verfahren/Prozessen: u. a. Risikoklassifizierungsverfahren, Votierungserfordernisse 
  • Risikoorientierte und institutsindividuelle Umsetzung der § 18 KWG-Anforderungen 
  • Stärkung der Eigenverantwortung der Mitarbeiter – Leitlinien statt starrer Arbeitsanweisung, von der Doppelvotierung zur Gemeinschaftskompetenz 
  • Konkrete Prozesshinweise für vereinfachte Verfahren, u. a.:
    - Rating-basierte Erleichterungen
    - Umfang der notwendigen Unterlagen (größenabhängige Regelungen)
    - Harmonisierung von redundanten Aufgaben
    - Abbau von Prozess-Formalismus (u. a. Authentizitätsnachweis, vereinfachte Unterschriftenregelung)
    - Qualitätsgewinn durch Standardisierung (Service Levels als Pflicht!)
    - Zeitgewinn durch Arbeitsteilung – wo sind Parallelprozesse möglich?
     - Vertriebsorientierte Kundenanalyse als Mehrwert

Konditionen und Organisatorisches

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Den Zugangslink nebst Code erhalten Sie am Vortag des Seminars. Dieser ermöglicht Ihnen die Teilnahme am Seminar. Ihre Teilnahmebestätigung finden Sie unter MeinFCH. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung.

Eine Stornierung Ihrer Anmeldung ist nicht möglich. Eine kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin dagegen schon. Der Name des Ersatzteilnehmers muss dem Veranstalter jedoch spätestens vor Seminarbeginn mitgeteilt werden. Wir weisen darauf hin, dass eine „Teilnahme“ von anderen als den gebuchten Teilnehmern ansonsten nicht gestattet ist und Schadensersatzansprüche des Veranstalters auslösen.

Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Tagungsort

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Telefon: +49 6221-998980
Fax: +49 6221-9989899

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