Risiko-Reporting nach Neuen MaRisk

Neue MaRisk-Vorgaben zur Risikoberichterstattung - sachgerechte Aufbereitung und zeitnahes Reporting von Risiko-/Steuerungsinformationen an Geschäftsleiter & Entscheider

Die zunehmende Masse an (Risiko-)Daten erschwert es den verantwortlichen „Berichterstattern“ in den Instituten entscheidungsrelevante Informationen zu identifizieren, sachgerecht aufzubereiten und den Vorständen/Entscheidern zum passenden Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Aufsicht hinsichtlich Datenmanagement, -qualität, Risikodatenaggregation und Risikoberichterstattung auch bei Instituten, für die die Regelungen des BCBS 239 sowie des AT 4.3.4 der MaRisk auf den ersten Blick nicht zu gelten scheinen. Die erfahrenen Referenten zeigen auf, wie effizient und dennoch umfassend an die Entscheidungsträger berichtet werden kann und wo die größten Optimierungspotenziale in den Reporting-Prozessen liegen. Das Seminar adressiert die Bereiche (Gesamtbank-)Steuerung, (Risiko-)Controlling, Revision und Orga

Inhaltsverzeichnis:

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03.05.2021 Zoom 299,00 €
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Seminarthemen und Agenda

10:00 - 13:00 Uhr

Aufsichtliche Beurteilung des Risikoberichtswesens  an Geschäftsleiter & Entscheider vor dem Hintergrund von MaRisk-Novelle, BCBS 239 und neuem EBA-LSI-SREP

  • Neue MaRisk-Anforderungen an die Risikoberichterstattung u. a. vollständige, genaue und aktuelle(!) Daten; zukunftsorientierte Risikoeinschätzung; angemessenes Verhältnis zw. quantitativen Informationen und qualitativer Beurteilung; angemessenen Produktionszeiten
  • Erweiterte Anforderungen an die Inhalte des Gesamtrisikoberichts (u. a. Prognosen zur Entwicklung der Kapital- und Liquiditätskennzahlen und der Refinanzierungspositionen sowie Berichterstattung zu Risikotreibern)
  • Konkretisierung des AT 4.3.4 MaRisk zur Identifizierung, Steuerung, Zusammenführung und Auswertung risikorelevanter Daten – Datenqualität(!) (BCBS239)
  • Klare EBA-Prüfungsvorgabe an BaFin/BuBa zur Prüfung und Bewertung des Risiko- berichtswesen i. R. d. Governance-Prüfungen bei der Ermittlung des Risikoprofils (SREP)
  • Welche Informationen an die Geschäftsleitung erwartet die Aufsicht in welcher Granularität? In welcher Zeit müssen Informationen zusammengestellt werden? 
  • Berücksichtigung der Auswirkungen auf das Eigenkapital bei Änderung des Risikoprofils und Berichtspflichten „nach außen“: neue Transparenzvorschriften (BCBS 328)
  • Prüfung der transparenten Darstellung der Erfolgsquellen u. Ertragskonzentrationen – Welche Stresstest-Ergebnisse, Annahmen, Konzentrationen und Auswirkungen auf Risikosituation und Deckungspotenzial werden in den Risikoberichten dargestellt?
  • Angemessenheitsprüfung zu Berichterstattung über Risikotragfähigkeit/Kapitalplanung
  • Wie (häufig) wird dem Vorstand/Aufsichtsrat über die Risikosituation berichtet und ggf. Handlungsvorschläge mitgeteilt?
  • Welche Informationen müssen Berichte über wesentliche Risikoarten enthalten?
  • Wie häufig informiert der Vorstand sein Aufsichtsorgan über die Risikosituation?
  • Prüfung der unverzüglichen Weiterleitung wesentlicher Risikoinformationen
  • Datenqualität/Datengrundlage des Reporting-Systems als wesentliche Voraussetzungen für ein aussagekräftiges Risikoberichtswesen
  • Überprüfung der Anforderungen an die Beschaffenheit von Risikodaten und -Berichten (u. a. Genauigkeit, Flexibilität, Aktualität)
  • Häufige Feststellungen zum Risikoberichtswesen aus (Sonder-)Prüfungen der Aufsicht

Entscheidungsunterstützende Risikoberichte als wesentlicher Bestandteil der Gesamtbanksteuerung

  • Bedarfsanalyse des Vorstands bzgl. Berichtsstruktur/-inhalte – Abgleich mit neuen MaRisk
  • Identifikation weiterer Interessengruppen und Ausloten von Gestaltungsspielräumen – Zur Konzeption adressatengerechter, effizienter Berichte
  • Sicherstellung „zeitnaher“ Berichterstellung mit Beurteilung der Risikolage, künftiger Risikoeinschätzung und ggf. von Handlungsvorschlägen
  • Fokussierung auf wesentliche Risikoarten – Erweiterung um bislang kaum beachtete Risiken
  • Einbindung neuer SREP-Vorgaben in den Gesamtrisikobericht – Angaben über Kapitalausstattung/-planung und Liquiditätskennzahlen/Refinanzierungspositionen sowie deren Entwicklungsprognose//Synergieeffekte bei Aufbereitung von Plan-, Ertrags- und Risikodaten für
  • Risikoreporting und unterjährige FinaRisikoV-Meldungen

Prüfung des (Risiko-)Berichtswesens an Vorstand & Aufsichts-/Verwaltungsrat • Besondere Berichtspflichten ausgewählter IKS-Funktionen

  • Prüfung der erweiterten regulatorischen (Mindest-)Anforderungen als Treiber für die Weiterentwicklung des Reporting an Vorstand und Aufsichtsorgane
  • Inwieweit erhält der Leiter der Risikocontrollingfunktion / Risikocontrolling zeitnah alle Protokolle aus Vorstands-/Aufsichtsratssitzungen sowie wesentlicher Fachausschüsse?
  • Beurteilung der Ausgestaltung der Auskunftsrechte und -pflichten der Risikocontrolling- und Compliance-Funktion sowie der Internen Revision und der Leitung des Risikocontrollings.
  • Prüfung des Reportings (inkl. Feststellungen und Maßnahmen)
  • Prüfung der Berichterstattung zu Risikomessverfahren, Annahmen und Parametern (z. B. Frühwarnindikatoren) sowie der Meldung von Plan-, Ertrags- und Risikodaten
  • Prüfung des Risikoreportings an die Geschäftsleitung – Beurteilung entscheidungsunterstützender Berichtsinhalte und Beurteilung von Risikokennzahlen
  • Inwieweit erfolgt eine Würdigung von Änderungen in Geschäfts- und Risikopolitik, Prozessen, neuen Produkten/Märkten, Planabweichungen, etc. in den Berichten?
  • Sind Erläuterungen des Risikocontrollings in Bezug auf Risikolimite und Risikogehalt der Geschäftsaktivitäten verständlich und nachvollziehbar

Konditionen und Organisatorisches

Im Teilnahmeentgelt ist die Seminardokumentation als PDF enthalten. Bei der Anmeldung gewähren wir ab dem zweiten Teilnehmer aus demselben Haus bei zeitgleicher Anmeldung einen Preisnachlass von 20%.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Den Zugangslink nebst Code erhalten Sie am Vortag des Seminars. Dieser ermöglicht Ihnen die Teilnahme am Seminar. Ihre Teilnahmebestätigung finden Sie unter MeinFCH. Dort finden Sie eine Woche nach dem Termin auch den Filmmitschnitt des Seminars für die Dauer von 3 Monaten. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung. Eine Stornierung Ihrer Anmeldung ist nicht möglich. Eine kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin dagegen schon. Der Name des Ersatzteilnehmers muss dem Veranstalter jedoch spätestens vor Seminarbeginn mitgeteilt werden. Wir weisen darauf hin, dass eine „Teilnahme“ von anderen als den gebuchten Teilnehmern ansonsten nicht gestattet ist und Schadensersatzansprüche des Veranstalters auslösen. Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Tagungsort

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Telefon: +49 6221-998980
Fax: +49 6221-9989899

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Ihre Dozenten

Thomas Rassat
Referatsleiter Bankgeschäftliche Prüfungen 1
Deutsche Bundesbank


Dr. Karsten Geiersbach, CIA
Leiter Interne Revision
Kasseler Sparkasse


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