Berechtigungsmanagement / Identitätsmanagement - Prüfungsansätze

Erweiterte BAIT-Anforderungen an den (Neu-)Vergabeprozess • Umgang mit privilegierten Nutzern • Genehmigungsverfahren und Dokumentation • Praxis- & Prüfungs-Tipps

Die BAIT stellen die zentrale Bedeutung des Identitäts- und Rechtemanagements (berechtigungen) heraus. Der Zugriff auf sensible Bankdaten und -prozesse soll nur den Personen gewährt werden, die diesen auch wirklich in Anspruch nehmen müssen ("Need-to-know"-Prinzip). Wie ist der Rechtevergabe-Prozess zu definieren bzw. zu dokumentieren? Eingerichtete Rechte stimmen oftmals nicht mit dem Rechtevergabekonzept und der IT-Strategie überein.  Die aktuellen regulatorischen Vorgaben sowie häufig identifizierte Schwachstellen bei (Aufsichts-)Prüfungen stehen daher im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Seminarnummer: SE2404011
Interessant für die Bereiche: Revision, IT & Orga

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Zertifizierter Fachrevisor IT (FCH)

08.04.2024 - 25.04.2024

Produktnummer: SE2404008

Aktuelle regulatorische Vorgaben zur Steuerung des Identitäts- und Rechtemanagements – Zentrale Prüfungsschwerpunkte 

  • Anforderungen an das Rollenmodell und die Genehmigungs- und Kontrollprozesse - Verfahren zur Einrichtung, Änderung, Deaktivierung oder Löschung von Berechtigungen für Benutzer
  • Überwachung privilegierter User, insb. Systemadministratoren - Anforderungen an Login, Protokollierung und Protokollauswertung
  • Soll/Soll und Soll/Ist-Abgleiche - Häufige Schwachstellen aufgrund mangelnder Schutzbedarfsanalyse
  • Prüfung der Notwendigkeit und Zulässigkeit beantragter Rechte - Organisatorische und technische Sicherstellung der minimalen Rechtevergabe
  • Rezertifizierung unter Beteiligung der Fachbereiche - Wer trägt die Verantwortung für den Prozess?
  • 4-Augen-Prinzip und Funktionstrennung - Laufende Überwachung des Vergabeprozesses (z. B. Alarmmeldungen) und anlassbezogene Aktualisierung des Identität- und Rechtemanagements

Funktionsbezogene Berechtigungsvergabe - Prüfungsansätze

  • Sicherstellung der Vergabe von Berechtigungen an Benutzer nach dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe – Klare Unterscheidung in personalisierte, nichtpersonalisierte und technische Benutzer und die Funktionstrennung im Rechtekonzept
  • Zentralisierte Lösungen insbes. für Kernbankensysteme und wesentliche Teile des Informationsverbunds unerlässlich, vor allem bei größeren Instituten · Genehmigungs- und Kontrollprozesse – Sicherstellung, dass die fachlichen Vorgaben eingehalten werden – Häufige Schwachstelle: Ungenügende Kontrolle der Umsetzung in den IT-Systemen und fehlende Einbindung der fachlich verantwortlichen Unternehmensbereiche
  • Analyse der Ausgangslage - Vermeidung der Anträge auf "Zuruf" – Schaffung einer Unternehmensweiten Sicht der Funktionen
  • Überprüfung eingeräumter Berechtigungen: Vermeidung von Risiken durch regelmäßige Rezertifizierungen.
  • Vergabe, Entzug und Rezertifizierung von Berechtigungen
  • IAM strukturieren und differenzieren (Prozesse, Technik, Organisation)

09:30 - 13:00 Uhr

Der Zugang zum Seminar erfolgt über Ihren persönlichen Nutzerbereich in MeinFCH. Informationen zum Zugang und eine Anleitung erhalten Sie spätestens eine Woche vor dem Seminar. Ihre Teilnahmebestätigung und die Seminardokumentation als PDF finden Sie ebenfalls unter MeinFCH.

Bei der Anmeldung gewähren wir ab dem zweiten Teilnehmer aus dem demselben Haus bei gemeinsamer Anmeldung in derselben Buchung einen Rabatt von 20%.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung.

Eine Stornierung Ihrer Anmeldung ist nicht möglich. Eine kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin dagegen schon. Der Name des Ersatzteilnehmers muss dem Veranstalter jedoch spätestens vor Seminarbeginn mitgeteilt werden. Wir weisen darauf hin, dass „Teilnahmen“ von anderen als den gebuchten Teilnehmern nicht gestattet sind und Schadensersatzansprüche des Veranstalters auslösen.
Beachten Sie außerdem, dass bereitgestellte Aufzeichnungen unserer Seminare nur von den Personen genutzt werden dürfen, die für die Nutzung freigeschaltet wurden. Die Weitergabe von Aufzeichnungen kann Schadensersatzansprüche nach sich ziehen.

Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Online-Veranstaltung mit Zoom.

Zoom ist der erste Anbieter von Videokonferenzlösungen, dessen Software im Jahr 2021 vom BSI nach dem internationalen Standard Common Criteria zertifiziert wurde. Der Zugang erfolgt über "MeinFCH". Sie erhalten rechtzeitig vor dem Seminar eine E-Mail mit einer Anleitung.

10.04.2024
Seminardokumentation als PDF
150,00 €
Ihr Ansprechpartner

Marcus Michel
+49 6221 99898 0
E-Mail: info@FCH-Gruppe.de

Ihr Dozent

Jürgen Krug
IT-Revisor, stellv. Abteilungsleiter Marktrevision
Frankfurter Sparkasse

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