Analyse von Konzernen & komplexen Gruppenstrukturen

Bilanzpolitische Problembereiche innerhalb komplexer Holding-/Gruppen-/Konzernstrukturen • § 18 KWG & Kreditnehmereinheiten/GvKs • Praxiserprobte Analyse/Prüf-Checklisten

Wie sollte eine risiko- und prozessgerechte Analyse von (zunehmend) verschachtelten Konzernen, aber auch oftmals "unübersichtlichen" mittelständischen Holding-/Gruppenstrukturen aussehen? Ein sehr erfahrener Analyse-Praktiker verdeutlicht die sich grundsätzlich ergebenden Problemstellungen und Schwierigkeiten rund um die Analyse dieser Unternehmensgruppe. U.a die oftmals schwierige Erfüllung der § 18 KWG-Anforderungen, Identifizierung von Abhängigkeiten in Form von wirtschaftlichen Verflechtungen von Unternehmen (Kreditnehmereinheiten vs. GvKs), die zentralen Elemente der Konzernabschlussanalyse, die umfangreichen Gestaltungs- und Verschiebemöglichkeiten zwischen den Unternehmen sowie das strukturierte Vorgehen für unterschiedlich intensive Eigenkonsolidierungen. Praxiserprobte Analyse-Checklisten unterstützen das tägliche Analyse-Doing.

Seminarnummer: SE2407013
Interessant für die Bereiche: Kreditgeschäft & Immobilienfinanzierung

  • Überblick über die verschiedenen Holding-/Gruppenstrukturen: steuerliche Aspekte/Optimierung; Kapitalmarktzugang, Truststrukturen - nicht operative Holding
  • Praktische Unterscheidungskriterien für einen Konzern versus Gruppe
  • Identifizierung von Abhängigkeiten in Form von wirtschaftlichen Verflechtungen von Unternehmen - Kreditnehmereinheiten vs. Gruppe verbundener Kunden - Praxisbeispiele
  • Praktische Erfahrungen und Schwierigkeiten rund um die Erfüllung des § 18 KWG im Falle von Konzerne/Gruppenstrukturen - welche Jahresabschlüsse liegen vor? - konsolidierte Abschlüsse des Gesamtkonzerns, ggf. Abschlüsse weiterer bedeutender Konzernunternehmen, Abschlüsse weiterer Unternehmen der Gruppe (die eine wesentliche Bedeutung für die Bonität haben - Prinzip konkrete Ansteckungsgefahr)
  • Besonderheiten bei ausländischen Unternehmen
  • Umgang mit Konzern-/Gruppenzahlen im Ratingprozess

  • Zentrale Elemente der Konzernabschlussanalyse - Transfer auf die Analyse von Gruppen bzw. Eigenkonsolidierung
  • Grundlegende Problemstellung bei der Analyse von Konzernabschlüssen: Gemeinsame Leitung, viele Minderheitsbeteiligungen, Gleichordnungskonzern, hohe Anzahl von Konsolidierungsstufen
  • Bilanzpolitische Problembereiche und Gestaltungsmöglichkeiten - Intensität von Konzern- oder Gruppenforderungen/-verbindlichkeiten - Garantien an/von Konzern- oder Gruppenunternehmen
  • Geschäfts-/Firmenwert als wichtiges bilanzpolitisches Instrument bei Konzernstrukturen
  • Frühwarnkriterien für Ergebnisverschiebungen innerhalb von Gruppenstrukturen
  • Strukturiertes Vorgehen für unterschiedlich intensive Eigenkonsolidierung
  • Unter welchen Voraussetzungen ist eine fundierte Eigenkonsolidierung sinnvoll möglich? Analyse eigenkonsolidierter Abschlüsse
  • Praxiserprobte Analyse-(Prüf)-Checklisten

    Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, online mit dem Referenten und den anderen Teilnehmern einen verbandsübergreifenden Erfahrungsaustausch vorzunehmen.

09:30 - 12:30 Uhr

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08.07.2024
Seminardokumentation als PDF
150,00 €
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+49 6221 99898 0
E-Mail: info@FCH-Gruppe.de

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Abteilungsleiter Direktor Risk
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