Mittwoch, 3. November 2021

Rezension: Die rechtliche Bewertung der Tätigkeit von Influencern

unter besonderer Berücksichtigung werberechtlicher Problemstellungen

Dr. Carolin Felicitas Alberts: Die rechtliche Bewertung der Tätigkeit von Influencern unter besonderer Berücksichtigung werberechtlicher Problemstellungen – Internet und Recht Band 18. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, 2021. 370 S., 96 €. 

Das Phänomen der Influencer beeinflusst sowohl das Wirtschaftsleben als auch das Wirtschaftsrecht. Diskutiert werden immer wieder verschiedene Rechtsverstöße von Influencern. Die Verfasserin nimmt eine umfassende Betrachtung und Beurteilung der aufgekommenen Rechtsfragen vor. Im Fokus steht die Frage, wann Influencerbeiträge als Werbung zu kennzeichnen sind. Hierbei ist die rechtliche Einordnung als Werbung oder redaktioneller Beitrag problematisch.

Auch auf weitere Rechtsfragen der Influencertätigkeiten geht die Verfasserin ein. Diese betreffen über die Bereiche des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) hinaus z. B. die Bereiche des Medienrechts, des Datenschutzrechts, des Markenrechts, aber auch des Steuerrechts. Intention der Verfasserin ist es, Rechtsklarheit in dem neuen rechtlichen Problemfeld der Influencer zu schaffen.

Auch wenn es sich um eine Dissertation handelt und das Buch damit wissenschaftlich aufgebaut ist, sind die Tatsachen- und Rechtsfragen topaktuell, umfassend und verständlich aufgearbeitet, so dass sich das Werk zur Aneignung oder Vertiefung von Wissen im Bereich Rechtsfragen des Influencer-Marketings hervorragend eignet. 

Prof. Dr. Patrick Rösler, Rechtsanwalt und Vorstandsvorsitzender FCH Gruppe AG


Beitragsnummer: 18391

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