Mittwoch, 1. September 2021

Aufbau eines prozessbasierten IKS-Managements

Ausbau des internen Kontrollsystems auf Basis einer vollständigen Prozessdokumentation und des Risikoinventars in einer integrierten Software

Karl Hartinger, Leiter Non-Financial-Risk-Management bei der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)

I. Wo kommen wir her?

Im nachfolgenden Artikel soll ein Einblick in das Projekt zum Ausbau des internen Kontrollsystems bei einer mittelständischen Bank mit einer integrierten Software gegeben werden. Dieses Projekt befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase und soll bis Mitte 2022 abgeschlossen sein.

1. Kurzvorstellung

ebase ist ein Unternehmen der FNZ Group. Als Vollbank bietet sie neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u. a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als Spezialist für professionelles Vermögensmanagement bietet ebase maßgeschneiderte Leistungen rund um das Thema Vermögensaufbau, -anlage und -entnahme sowohl für private, betriebliche als auch institutionelle Investoren. Sie hat derzeit mehr als 1 Mio. Kunden und verfügt über rund 40 Mrd. € Assets under Administration (AuA). Der Firmensitz ist in Aschheim bei München. ebase hat ca. 300 Mitarbeiter.

Das Thema IKS (Internes Kontrollsystem) ist in der Gruppe „Non-Financial-Risk-Management" verortet. Die Gruppe ist verantwortlich für das OpRisk-Management, die Prozessdokumentation und die für das IKS-Management relevanten Schlüsselkontrollen. Die Gruppe gehört zum Bereich „Regulatory Governance" und berichtet direkt an die Geschäftsführung. Die Rolle des „IKS-Managers" ist etabliert. Sie ist Teil der „second-line-of-defense". Der IKS-Manager übernimmt dabei die Kontrolltests.  [...]
Beitragsnummer: 18235

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