Mittwoch, 24. August 2022

Jahresabschlüsse automatisiert verarbeiten

Digitalisierung von Kreditprozessen in Österreich mit dem helic Analyzer

Philipp Leonhardt, Geschäftsbereichsleiter Financial Services, Comline GmbH 

Einführung/Hintergrund

Die Digitalisierung von Kreditprozessen rückt für Banken, Sparkassen und Unternehmen, die regelmäßig wirtschaftliche Unterlagen von Firmenkunden auswerten, immer stärker in den Fokus. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Der stark steigende Fachkräftemangel, der strategische Ausbau des Firmenkundengeschäfts und fusionsbedingte Prozessanpassungen. Wirtschaftliche Verwerfungen durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine sowie Veränderungen in der Arbeitswelt verstärken diesen Effekt noch zusätzlich. 

Ende 2021 wurde in Österreich der eBilanztransfer (eBT) eingestellt. Der Digitale Finanzbericht in Deutschland hat ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Dies darf aber nicht das vorzeitige Ende digitaler Kreditprozesse bedeuten. In Deutschland ist die Softwarelösung helic Analyzer bei der Digitalisierung von Kreditprozessen in Banken, Sparkassen und Fintechs nicht mehr wegzudenken. Wirtschaftliche Unterlagen von Firmen, wie Jahresabschlüsse, können mit ihr weitestgehend automatisiert erfasst und verarbeitet werden.

Start in Österreich

Bedingt durch den Wegfall des eBT und der damit verbundenen digitalen Verarbeitung der Jahresabschlüsse, nahmen die Anfragen nach einer digitalen Lösung aus dem österreichischen Markt zu. Für eine Großbank, deren deutsche Tochter bereits die Vorzüge unserer Software genießt, wurde ein erstes Projekt ins Leben gerufen. Hier galt es, im ersten Schritt die erforderlichen Anpassungen für den österreichischen Markt zu prüfen. 

Bereits Anfang 2021 konnte ein weiteres Projekt mit mehreren österreichischen Banken mit dem Ziel der digitalen Verarbeitung von Jahresabschlüssen und E/A-Rechnungen nach UGB starten. Im Sommer dieses Jahres erfolgte der Produktionsstart für die Verarbeitung von Jahresabschlüssen (z. B. aus RZL, DATEV oder BMD) für Unternehmen der vorherrschenden Rechtsform GmbH. 

Erkenntnisse

Wie die Praxis zeigt, bestehen einige Unterschiede bei der Analyse der Jahresabschlüsse zwischen Österreich und Deutschland. Insbesondere der Aufbau, die Verbuchung, die Struktur sowie Bedürfnisse in unterschiedlichen Regionen bedingten umfassende Anpassungen in der Software. 

Informieren Sie sich umfassend in dem kostenfreien „FCH TopPartner: Jahresabschlussanalyse clever optimieren!“ am 03.11.2022 von 10:00 bis 11:30 Uhr. Neben einer kurzen Live-Demo erwarten Sie Einblicke in das Pilotprojekt sowie Praxis-Beispiele des erfolgreichen Einsatzes der Software. 

PRAXISTIPPS

  • Ihr Kreditprozess lässt sich quantitativ und qualitativ optimieren: Treffen Sie schnelle Kreditentscheidungen und übertragen Sie die gewonnenen Daten digital und regelkonform in Ihre Folgesysteme. 
  • Erkennen Sie bei Ihren Geschäfts- und Firmenkunden Cross-Selling-Potentiale durch die automatisierte Analyse der Jahresabschlüsse.
  • Prüfen Sie die Möglichkeit, Ihre internen IT-Aufwände durch Nutzung des helic Analyzer als SaaS-Lösung zu minimieren.
  • Setzen Sie einen einheitlichen, standardisierten und schlanken Prozess für alle eingehenden Dokumente einer Dokumentenart unabhängig vom Eingangskanal auf.

Beitragsnummer: 21800

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