Regulatorische Vorgaben des Identitäts- und Rechtemanagements

Modul 3: Zertifizierung zum Informationssicherheitsbeauftragten – BAIT-Anforderungen an Trennung von Funktionen, Aufgaben, Abläufen • Rezertifizierung von Rollen & Rechte

Die BAIT stellen die zentrale Bedeutung des Identitäts- und Rechtemanagements klar heraus. Der Zugriff auf sensible Bankdaten und -prozesse soll nur den Personen gewährt werden, die diesen auch wirklich in Anspruch nehmen müssen ("Need-to-know"-Prinzip). Wie ist der Rechtevergabe-Prozess zu definieren bzw. zu dokumentieren? Eingerichtete Rechte stimmen oftmals nicht mit dem Rechtevergabekonzept und der IT-Strategie überein. Durch die neuen MaRisk und neuen BAIT wird explizit eine risikoorientierte regelmäßige Überprüfung kritischer IT-Berechtigungen gefordert. Die aktuellen regulatorischen Vorgaben sowie häufig identifizierte Schwachstellen bei (Aufsichts-)Prüfungen stehen daher im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar adressiert Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen IT, Organisation, Compliance und (IT-)Revision.

Inhaltsverzeichnis:

Nächster Termin

09.02.2022 Zoom 329,00 €
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Seminarthemen und Agenda

10:00 - 13:00 Uhr

Aktuelle regulatorische Vorgaben zur Steuerung des Identitäts- und Rechtemanagements – Zentrale Prüfungsschwerpunkte 

  • Anforderungen an das Rollenmodell und die Genehmigungs- und Kontrollprozesse - Verfahren zur Einrichtung, Änderung, Deaktivierung oder Löschung von Berechtigungen für Benutzer
  • Überwachung privilegierter User, insb. Systemadmins - Anforderungen an Logging, Protokollierung und Protokollauswertung
  • Soll/Soll und Soll/Ist-Abgleiche - Häufige Schwachstellen aufgrund mangelnder Schutzbedarfsanalyse
  • Prüfung der Notwendigkeit und Zulässigkeit beantragter Rechte - Organisatorische und technische Sicherstellung der minimalen Rechtevergabe
  • Rezertifizierung unter Beteiligung der Fachbereiche - Wer trägt die Verantwortung für den Prozess?
  • 4-Augen-Prinzip und Funktionstrennung - Laufende Überwachung des Vergabeprozesses (z. B. Alarmmeldungen) und anlassbezogene Aktualisierung des Identität- und Rechtemanagements

Funktionsbezogene Berechtigungsvergabe 

  • Der Weg ist das Ziel: Schaffung eines einheitlichen Funktionsverständnisses
  • Sicherstellung der Vergabe von Berechtigungen an Benutzer nach dem Prinzip der minimalen Rechtevergabe – Klare Unterscheidung in personalisierte, nichtpersonalisierte und technische Benutzer und die Funktionstrennung im Rechtekonzept
  • Zentralisierte Lösungen insbes. für Kernbankensysteme und wesentliche Teile des Informationsverbunds unerlässlich, vor allem bei größeren Instituten · Genehmigungs- und Kontrollprozesse – Sicherstellung, dass die fachlichen Vorgaben eingehalten werden – Häufige Schwachstelle: Ungenügende Kontrolle der Umsetzung in den IT-Systemen und fehlende Einbindung der fachlich verantwortlichen Unternehmensbereiche
  • Analyse der Ausgangslage - Vermeidung der Anträge auf "Zuruf" – Schaffung einer Unternehmensweiten Sicht der Funktionen
  • Überprüfung eingeräumter Berechtigungen: Vermeidung von Risiken durch regelmäßige Rezertifizierungen.

Konditionen und Organisatorisches

Der Zugang zum Seminar erfolgt über Ihren persönlichen Nutzerbereich in meinFCH. Informationen zum Zugang und eine Anleitung erhalten Sie spätestens eine Woche vor dem Seminar. Ihre Teilnahmebestätigung und die Seminardokumentation als PDF finden Sie ebenfalls unter meinFCH.

Bei der Anmeldung gewähren wir ab dem zweiten Teilnehmer aus dem demselben Haus bei zeitgleicher Anmeldung einen Rabatt von 20%.

Sie erhalten nach Eingang der Anmeldung Ihre Anmeldebestätigung/Rechnung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung.

Eine Stornierung Ihrer Anmeldung ist nicht möglich. Eine kostenfreie Vertretung durch Ersatzteilnehmer beim gebuchten Termin dagegen schon. Der Name des Ersatzteilnehmers muss dem Veranstalter jedoch spätestens vor Seminarbeginn mitgeteilt werden. Wir weisen darauf hin, dass „Teilnahmen“ von anderen als den gebuchten Teilnehmern nicht gestattet sind und Schadensersatzansprüche des Veranstalters auslösen.

Bei Absage durch den Veranstalter wird das volle Seminarentgelt erstattet. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche. Änderungen des Programms aus dringendem Anlass behält sich der Veranstalter vor.

Tagungsort

ONLINE-Veranstaltung mit ZOOM
die Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail in Nutzung über Plattform Zoom
Telefon: +49 6221-998980
Fax: +49 6221-9989899

Nächster Termin

09.02.2022

10:00 bis 13:00 Uhr

Ihre Dozenten

Dr. Thomas Klühspies
Bank Examiner Regional Banking and Financial Supervision
Deutsche Bundesbank


Mike Bona-Stecki
Leiter Informationssicherheits- und Business Continuity Management
DekaBank


Ihr Ansprechpartner

Marcus Michel
Tel: +49 6221 9989 8 – 0
E-Mail: info@FCH-Gruppe.de

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