MaRisk 8.0: Abbilden von Immobilienrisiken im Risikomanagement-Prozess

Wesentlichkeitseinstufung & Risikokonzentrationen • Immobilieninvestments im (Neu-Produkt-)Prozess • Stresstest(-Szenarien) & Risikoberichterstattung Immobiliengeschäfte

Überbewertete Wohnimmobilien, Mietrückgänge bei Büroimmobilien und der starke Zinsanstieg erhöhen den Druck auf die ohnehin schon angespannte „Immobilienblase“. Den wachsenden Immobilienrisiken bei (LSI-) Instituten begegnet die Aufsicht mit verschärften Anforderungen an Immobiliengeschäfte gemäß MaRisk 8.0. Hierbei geht es v.a. um Begriffsbestimmungen, Klärung von Abgrenzungstatbeständen, aufbau- und ablauforganisatorische Vorgaben und die Risikoberichterstattung über Immobiliengeschäfte. Immobilienrisiken spielen sowohl im Kunden- und Eigengeschäft als auch zur Ermittlung der neuen Risikotragfähigkeits-Perspektiven im Rahmen der Kapitalabruf- und RWA-Planung eine wesentliche Rolle. Daher ist stark zu erwarten, dass die Risiken aus Immobiliengeschäften künftig auch einen Schwerpunkt in Aufsichtsgesprächen und 44er Prüfungen darstellen.

Seminarnummer: 230226
Interessant für die Bereiche: Controlling, Kreditgeschäft & Immobilienfinanzierung

  • Aktuelle Einschätzungen der Deutschen Bundesbank zur Preisentwicklung am deutschen Immobilienmarkt
  • Würdigung von Immobilienaktivitäten in der Geschäfts- und Risikostrategie unter Berücksichtigung der MaRisk 8.0 – Anforderungen und Erleichterungen an Prozesse im Immobiliengeschäft im neuen BTO 3
  • Immobilienrisiko als eigenständige Risikoart? – Wesentlichkeitseinstufung im Rahmen der Risikoinventur auf Gesamtbankebene zur Früherkennung möglicher Risikokonzentrationen
  • Beurteilung der Abbildung von Immobilien im Risikomanagement-Prozess: Inwieweit durchlaufen die Investments einen Neu-Produkt-Prozess (NPP)? • Welche (Frühwarn-)Indikatoren existieren auf Basis von quantitativen und qualitativen Risikomerkmalen? • erweiterte Durchschaupflichten für Immobilienfonds?
  • Einfluss von Immobilienrisiken bei Ermittlung der neuen normativen und ökonomischen Risikotragfähigkeit-Perspektiven (insbesondere in Bezug auf Kapitalabrufplanung, Hebelung und RWA-Planung)
  • Bewertung der Risikomessung von Immobilien in Säule 2: existieren angemessene Repräsentativitäts- und Zeitreihenanalysen? • Umgang mit (zugelieferten) Kennzahlen • Sicherstellen der Datenkonsistenz: Direktanlagen vs. Fondsbestände • Suche nach Konfidenzniveau-Höhe • Prüfung der Prognosegüte (Validierung)
  • Würdigung von (adversen) Stresstests und Expertenschätzungen zu Immobilienrisiken aufgrund fehlender historischer Zeitreihen
  • Erwartungen an adressatengerechte Berichterstattung über Immobiliengeschäfte nach BTO 3.2.2 MaRisk: Erläuterungen zu Wertänderungen und Immobilien-/Projekt-Risiken • wer hat welche Informationen in welcher Granularität an wen zu liefern? • Reporting-Turnus (z.B. im Projektgeschäft) zur Sicherstellung der wertorientierte Risikotragfähigkeit

(dazwischen 15 min. Pause)

09:00 - 13:00 Uhr

Dominik Leichinger

Prüfungsleiter Referat Bankgeschäftliche Prüfungen 2
Deutsche Bundesbank

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09.02.2023
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150,00 €
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Dominik Leichinger
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